Zukunft der Pflege in Deutschland
Die Zukunft der Pflege in Deutschland ist international
Wussten Sie schon? Laut aktuellen Daten (IAB, 2024–2025) haben mittlerweile rund 18 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pflege in Deutschland keinen deutschen Pass. Das sind über 300.000 Personen – also fast jede fünfte Pflegekraft! Besonders bemerkenswert: Seit 2022 geht das Beschäftigungswachstum in dieser wichtigen Branche ausschließlich auf internationale Fach- und Hilfskräfte zurück.
Ohne diese tatkräftige Unterstützung aus dem Ausland würde unser Pflegesystem stillstehen. Doch woher kommen die meisten unserer unverzichtbaren Helferinnen und Helfer?
1. Europäische Union (EU)
Traditionell stark vertreten ist Ost- und Südosteuropa. Allein aus den EU-Staaten arbeiten fast 100.000 Pflegekräfte freizügigkeitsberechtigt in Deutschland. Die größte Gruppe kommt dabei aus Polen, dicht gefolgt von Rumänien und Kroatien.
2. Westbalkan (Nicht-EU)
Dank der speziellen Westbalkanregelung, die den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert, unterstützen uns zehntausende Fachkräfte aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Albanien und dem Kosovo. Generell ist der Anteil aus Drittstaaten enorm gewachsen: Über 177.000 ausländische Pflegekräfte kommen mittlerweile aus Nicht-EU-Ländern.
3. Asien (Gezieltes Recruiting)
Aufgrund des akuten Fachkräftemangels helfen staatliche Abkommen bei der Anwerbung. Hier wachsen die Zahlen am schnellsten:
- Philippinen: Die Zahl der Pflegekräfte ist hier seit 2015 um das 18-fache auf knapp 9.400 Beschäftigte gestiegen!
- Indien: Auch hier sehen wir eine rasante Entwicklung – eine Verzehnfachung auf mittlerweile rund 8.800 Fachkräfte.
- Ebenfalls stark wachsend: Vietnam.
4. Weitere wichtige Herkunftsländer
- Syrien: Durch die erfolgreiche Arbeitsmarktintegration hat sich die Zahl der Pflegekräfte aus Syrien in den letzten zehn Jahren verzehnfacht und liegt nun bei beachtlichen 17.000 Beschäftigten im Gesundheitswesen.
- Türkei: Türkische Staatsbürger stellen traditionell eine sehr große und beständige Säule im deutschen Pflegesystem dar.
- Ukraine: Seit Beginn des Krieges wächst die Zahl ukrainischer Fachkräfte stetig, die nach Anerkennung ihrer Diplome oder gezielten Weiterbildungen in die Pflege gehen.
Zudem gewinnen neue Programme mit Nordafrika (z. B. Marokko) und Lateinamerika (z. B. Brasilien) an Fahrt.
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Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie internationale Fachkräfte unser System stützen, empfehlen wir diese eindrucksvolle Dokumentation:
Pflege verbindet Menschen über Grenzen hinweg – und Sprache darf keine Barriere sein! 💚
Wir bei Pflege Orga wissen: Egal, woher die wertvolle Unterstützung für Ihre Angehörigen kommt — weder der Papierkram noch die Kommunikation sollten eine Hürde sein.
Die Realität im Alltag sieht oft so aus: Viele unserer großartigen Pflegekräfte in Deutschland sprechen zum Beispiel Ukrainisch, Polnisch oder Englisch — die Familien der Pflegebedürftigen oft aber nur Deutsch. Um genau diese Lücke zu schließen, haben wir etwas Neues für Sie entwickelt:
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